Schlafsofa mit Kissen und Decke

Müdig­keit durch Ceti­ri­zin — So ver­mei­dest du Neben­wir­kun­gen am besten

Im Früh­ling und im Som­mer ist Pol­len­flug­sai­son in Deutsch­land. Etwa 15% der deut­schen Bevöl­ke­rung ist ernst­zu­neh­mend von Heu­schnup­fen betrof­fen. Aber um das Leben in die­ser Zeit, wel­che schließ­lich bis zu vier Mona­ten andau­ern kann, nicht gänz­lich ein­zu­stel­len suchen vie­le Men­schen den Rat bei einem Arzt. Die wohl gän­gigs­te Behand­lungs­me­tho­de ist wahr­schein­lich das täg­lich ein­ma­li­ge Ein­neh­men von Ceti­ri­zin Film­ta­blet­ten. Das Ein­neh­men von Ceti­ri­zin ruft aller­dings sehr häu­fig star­ke Müdig­keit her­vor. Hier befin­dest Du Dich jedoch in einer Zwick­müh­le. Bei dem Ver­zicht von Ceti­ri­zin plagst Du Dich mona­te­lang mit jucken­den Augen, Sym­pto­men von Schnup­fen und stän­di­gem Nie­sen. Hier wirst Du schließ­lich auch dei­ner Kraft und Ener­gie beraubt und willst eigent­lich nur den gan­zen Früh­ling durch­schla­fen. Doch was ist nun die bes­te Mög­lich­keit für Dich und Dei­nen Körper?

Ceti­ri­zin ist ein Arz­neimt­tel, wel­ches zur Behand­lung all­er­gi­scher Beschwer­den ein­ge­setzt wird. Die häu­figs­te Anwen­dung fin­det Ceti­ri­zin bei All­er­gien die unter Heu­schnup­fen fal­len. Ceti­ri­zin gehört zu der Grup­pe der H1-Anti­hist­ami­ni­ka. Die Auf­ga­be eines Anti­hist­ami­ni­kums ist es die Wir­kung von Hist­ami­nen zu hem­men und zu blo­ckie­ren. Hist­ami­ne sind zen­tral dafür ver­ant­wort­lich, in unse­rem Fall Pol­len, die wir nicht ver­tra­gen, zu bekämp­fen. Also sind Hist­ami­ne dafür ver­ant­wort­lich, dass wir nie­sen, unse­re Augen bren­nen oder der Hals kratzt. Ein­fa­cher gesagt wer­den Pol­len an den Stel­len bekämpft wo sie in unse­ren Kör­per gelan­gen. Ceti­ri­zin sorgt dafür, dass die­ses Bekämp­fen nicht erfol­gen kann. Wir zwin­gen also unse­ren Kör­per dazu, die Pol­len in Mund, Nase und Augen ein­fach zu ertra­gen. Folg­lich wird dem Kör­per eini­ges an Kraft abver­langt, aber es tre­ten kei­ne läs­ti­gen Sym­pto­me mehr auf.

Ceti­ri­zin besitzt die gute Eigen­schaft, dass die Wir­kung etwa 24 Stun­den anhält. Daher soll­te unbe­dingt nur eine Tablet­te pro Tag ein­ge­nom­men wer­den. Durch die damit ver­bun­de­ne ein­tre­ten­de Müdig­keit, emp­fiehlt der Her­stel­ler Ceti­ri­zin kurz vor dem Schla­fen­ge­hen ein­zu­neh­men. Außer­dem ist es für die best­mög­li­che Wir­kung von Ceti­ri­zin, extrem hilf­reich vor dem Schla­fen­ge­hen die Haa­re zu waschen und die Nase zu spü­len, um so vie­le Pol­len wie mög­lich zu besei­ti­gen. Auch eine All­er­gi­ker­bett­wä­sche ist emp­feh­lens­wert, da Hist­ami­ne jeg­li­che All­er­gien bekämp­fen. Den­noch soll­ten die Neben­wir­kun­gen beach­tet wer­den. Denn obwohl Ceti­ri­zin eine lau­fen­de Nase bekämpft, tre­ten sehr häu­fig Kopf­schmer­zen und leich­ter Schwin­del auf. Aber vor allem reagiert der Kör­per mit mal mehr und mal weni­ger star­ker Müdig­keit, wes­we­gen Du für einen erfolg­rei­chen Tag ohne Pro­ble­me viel und aus­rei­chend Schlaf brauchst.

Klar gibt es alter­na­ti­ve Arz­nei­mit­tel. Die­se haben aller­dings iden­ti­sche Neben­wir­kun­gen, oder sogar noch zusätz­li­che Neben­wir­kun­gen. So ist zum Bei­spiel beim Medi­ka­ment Lora­no Schlaf­lo­sig­keit eine Neben­wir­kung. Wenn Du sel­ber aller­dings die medi­ka­men­tö­se Behand­lung ver­mei­den möch­test, soll­test du sicher­stel­len, dass du so viel und beschwer­de­frei wie mög­lich schläfst. Vor dem Schla­fen­ge­hen soll­test Du dar­auf ach­ten, Dich aus­rei­chend wäscht und dei­ne Nase spülst, um die Pol­len, die Du den Tag über auf­ge­nom­men hast, zu besei­ti­gen. Die Schlaf­hy­gie­ne spielt also eine sehr gro­ße Rolle.


Henry Kay

Hen­ry Kay

Hen­ry stu­diert Kul­tur- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten in Fried­richs­ha­fen und hat wäh­rend des Stu­di­ums gemerkt, wie stark sich der Schlaf auf die Belast­bar­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit aus­wir­ken. Hen­ry befasst sich inten­siv mit dem The­ma Schlaf und möch­te sein Wis­sen weitergeben.

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