Schlafwissenschaft

Der Schlaf spielt in unse­rem Leben eine zen­tra­le Rol­le. Durch­schnitt­lich ein drit­tel unse­rer Zeit ver­brin­gen wir schla­fend. Häu­fig spielt das The­ma Schlaf jedoch eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le in unse­rem Leben. Das kann gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen auf unse­re Lebens­qua­li­tät und Gesund­heit haben. Die Schlaf­wis­sen­schaft hat jedoch die wich­tigs­ten Fak­to­ren für guten Schlaf verstanden.

Dar­über hin­aus kann sie uns zu ver­ste­hen hel­fen, wie jeder von uns bes­ser schla­fen kann. Dabei befasst sich die Schlaf­wis­sen­schaft mit den neu­ro­lo­gi­schen und die phy­sio­lo­gi­schen Vor­gän­gen wäh­rend des Schlafes.

Die Erkennt­nis­se der Schlaf­wis­sen­schaft sind jedoch nicht immer leicht ver­ständ­lich. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, die Tex­te ein­fach zu gestal­ten und für Dich die wich­tigs­ten Erkennt­nis­se zusam­men zu fassen.

Soll­test Du Fra­gen oder Anre­gun­gen haben, dann schreib uns ger­ne eine E‑Mail an info@deinschlaf.com.

Ein Baby, das seinen Schlaf braucht.

War­um Schlaf für Dei­nen Kör­per essen­ti­ell not­wen­dig ist

War­um schläft der Mensch eigent­lich? Sind nicht mehr als 24 Jah­re Schlaf im Leben Zeit­ver­schwen­dung? Tat­säch­lich war man einst der Ansicht, der Schlaf sei ein Kör­per­me­cha­nis­mus ohne Funk­ti­on. Er sei der klei­ne Bru­der des Todes. Viel For­schung und Ver­nunft stel­len fest, dass das nicht so ist. Das fällt Dir bestimmt jeden Mor­gen auf, dass ein wenig mehr Schlaf gut getan hät­te. Aber was ist denn nun die Funk­ti­on des Schla­fens? Alle Infor­ma­tio­nen zum The­ma, war­um Du Schlaf brauchst, erfährst Du in die­sem Artikel.

Uhr mit zweifarbigem Hintergrund

Wie funk­tio­niert Dei­ne inne­re Uhr?

Du kannst nicht zu jedem Zeit­punkt des Tages Höchst­for­men von Dei­nem Kör­per erwar­ten. Denn jedes Organ, jede Zel­le hat sei­ne ganz eige­ne inne­re Uhr: Die­se sind dafür ver­ant­wort­lich wie Du Dei­nen Tag gestal­ten wirst. Du wirst nicht an jeder Tages­zeit alles errei­chen, was Du Dir vor­nimmst. War­um Dein Kör­per die inne­re Uhr braucht, und wie die­se genau funk­tio­niert, erfährst Du in die­sem Artikel.

Die Hand schaltet den Wecker aus.

Wie kannst Du ohne Wecker aufstehen?

Du schreckst plötz­lich aus dem Schlaf hoch. Aber nicht, weil Du einen Alp­traum hat­test, son­dern weil Dein Wecker in einem ohren­be­täu­ben­den Sir­ren neben dir steht und dich mit­ten aus Dei­nem schö­nen Traum reißt. Ohne Wecker auf­ste­hen — davon kannst du nur träu­men. Es ist Mitt­woch, dir bleibt also nichts ande­res übrig, als den Wecker aus­zu­schal­ten und auf­zu­ste­hen – zumin­dest nach­dem Du noch­mal für 10min auf Schlum­mern gedrückt hast und dich jetzt sowie­so schon beei­len musst, pünkt­lich die Bahn zu erwischen.

Ein Kind schläft im Herbstlaub.

Wel­che Aus­wir­kun­gen hat die Jah­res­zeit auf Dei­nen Schlaf?

Die Tage wer­den län­ger und die Son­ne scheint schon mor­gens in Dein Zim­mer. Der Früh­ling kommt – doch für vie­le durch Müdig­keit und Abge­schla­gen­heit eher eine Kla­ge als eine Freu­de. Zur Beginn der Win­ter­zeit fällt es vie­len dage­gen schwer, mor­gens aus dem Bett zu kom­men, die Dun­kel­heit lädt dazu ein, zuhau­se und im Bett zu blei­ben. Doch ist es wirk­lich die Jah­res­zeit, die sich auf dei­nen Schlaf auswirkt?

Traumfänger im Wind

War­um träu­men wir?

Träu­me sind ein natür­li­cher Bestand­teil unse­res Schlafs. Jede Nacht durch­lau­fen wir meh­re­re Pha­sen, in denen wir träumen.

Die Fra­ge ist, gibt es dafür einen bestimm­ten Grund? Hat das Träu­men einen tie­fe­ren Sinn oder Zweck? Lan­ge Zeit haben Träu­me die Wis­sen­schaft vor ein Rät­sel gestellt. Aber durch moder­ne Mess­me­tho­den, wie MRT (Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie) und EEG (Elek­tro­en­ze­pha­logramm) konn­te das Geheim­nis des Träu­mens zu einem gro­ßen Teil gelüf­tet werden.

Uhr mit Weckfunktion

Die inne­re Uhr des Menschen

Ein Teil von dir scheint ein­fach genau Bescheid zu wis­sen, wann es Zeit ist auf­zu­wa­chen. Aber war­um ist das so?
Die­ser Instinkt ist nichts weni­ger, als die über­le­bens­wich­ti­ge „inne­re Uhr des Men­schen“ oder auch der zir­ka­dia­ne Rhyth­mus. Und wir tei­len ihn mit fast jedem leben­den Orga­nis­mus auf der Erde.

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