Bild vom Marburger Marktplatz

Alle Schlaf­la­bo­re in Mar­burg auf einen Blick

Die Über­sicht dient als Infor­ma­ti­ons­grund­la­ge für Betrof­fe­ne mit gestör­tem Schlaf. Vor allen Din­gen rich­tet die­se sich an Men­schen aus der Umge­bung Mar­burg. Die Über­sicht zeigt die vor­han­de­nen Schlaf­la­bo­re in Mar­burg. So erhal­ten die Hil­fe­su­chen­den hier ein fun­dier­tes Kon­zept zur Dia­gno­se und The­ra­pie ihrer Stö­run­gen. Denn chro­ni­sche Schlaf­stö­run­gen haben weit­rei­chen­de Kon­se­quen­zen. Schlech­ter Schlaf geht unmit­tel­bar mit star­ken Leis­tungs­ein­bu­ßen ein­her. Kurz­fris­tig gese­hen sinkt bereits die Leis­tungs­fä­hig­keit am nächs­ten Tag. Infol­ge­des­sen ent­ste­hen lang­fris­tig schwer­wie­gen­de Beglei­ter­kran­kun­gen. So begüns­tigt schlech­ter Schlaf die Ent­ste­hung von Herz- und Kreis­lauf­erkran­kun­gen. Daher ist eine Unter­su­chung im Schlaf­la­bor bei anhal­ten­den Stö­run­gen des Schlafs angebracht. 

In Mar­burg bestehen vor allem zwei nen­nens­wer­te Labo­re für Schlaf­me­di­zin. Zum einen han­delt es sich dabei um die pri­va­te Schlaf­pra­xis. Zum ande­ren stellt dies das ver­netz­te Schlaf­zen­trum des Kran­ken­hau­ses Gie­ßen und Mar­burg dar. Das ambu­lan­te Schlaf­la­bor dia­gnos­ti­ziert und the­ra­piert ein brei­tes Spek­trum. Bei­spiels­wei­se gehö­ren hier­zu Atem‑, Bewe­gungs- und Ver­hal­tens­stö­run­gen. Zwar ist das Ange­bot im Kran­ken­haus eben­so breit gefä­chert. Jedoch liegt der Behand­lungs­schwer hier gezielt auf Atem­wegs­stö­run­gen. Hier ist ins­be­son­de­re das Schlaf­apo­noe Syn­drom rele­vant.

Schlaf­me­di­zi­ni­sches Zen­trum des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Gie­ßen und Marburg

Die­se Schlaf­la­bor blickt auf eine Bestehens­ge­schich­te von über 30 Jah­ren zurück. Weg­wei­send in der Schlaf­me­di­zin war hier die weg­wei­sen­de Ent­wick­lung des „Mar­bur­ger Kof­fer“. So wur­de die Behand­lung von Schlaf­stö­run­gen im häus­li­chen Kon­text geeb­net. Übri­gens bie­tet die­ses Kran­ken­haus eine Koope­ra­ti­on mit wei­te­ren Labo­ren aus der Umge­bung an. Auf die­se Wei­se pro­fi­tie­ren Pati­en­ten in Mar­burg von einer opti­ma­len Behand­lung selbst bei kom­pli­zier­ten Stö­run­gen. Denn häu­fig sind Stö­run­gen des Schlafs nicht die Ursa­che, son­dern ledig­lich ein Sym­ptom. Pati­en­ten erhal­ten hier Unter­stüt­zung über die gesam­te Band­brei­te an Schlaf­stö­run­gen. Außer­dem gehö­ren Dia­gno­se und The­ra­pie des Schlaf-Wach-Rhyth­mus zum Angebot.

Den Pati­en­ten ste­hen in den Räum­lich­kei­ten die­ses Kran­ken­hau­ses eines von zehn Ein­zel­zim­mer im Schlaf­la­bor zur Ver­fü­gung. Gegen­stand der The­ra­pie sind Schlaf­stö­run­gen aller Art, wor­un­ter beson­ders das Schlaf­apnoe Syn­drom zählt. Hier­bei sorgt ein Erschlaf­fen der Atem­mus­ku­la­tur für Schwie­rig­kei­ten bei der Atmung. Im Klar­text bezieht sich die Stö­rung auf ein Ermü­den des Gewe­bes im Atem­weg. Auf­grund des ganz­heit­li­chen Behand­lungs­an­sat­zes gehö­ren Beglei­ter­kran­kun­gen zur Behand­lung der The­ra­pie in der Schlafmedizin.

Kon­takt

Prof. Dr. med. C. Vogel­mei­er
Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Gie­ßen und Mar­burg
Kli­nik für Inne­re Medi­zin mit Schwer­punkt Pneu­mo­lo­gie
Inter­dis­zi­pli­nä­res Schlaf­me­di­zi­ni­sches Zen­trum
Bal­din­ger­str. 1
35033 Mar­burg

Tele­fon: (0 64 21) 586‑2717
Fax: (0 64 21) 586‑5405
E‑Mail: Schlafmed.Labor@med.uni-marburg.de

Schlaf­la­bo­re Mar­burg: Pra­xis für Schlaf­me­di­zin — Ambu­lan­tes Schlaflabor

Pati­en­ten erhal­ten hier bei allen gän­gi­gen Schlaf­stö­run­gen Unter­stüt­zung. Die Deut­sche Gesell­schaft für Schlaf­for­schung und Schlaf­me­di­zin (DGSM) akkre­di­tiert die­se Pra­xis der Schlaf­la­bo­re Mar­burg. Auf Grund des­sen erfolgt hier eine pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung. Nach der Dia­gno­se im Schlaf­la­bor erhal­ten Betrof­fe­ne die pas­sen­de The­ra­pie. Die behan­deln­de Ärz­tin hat sich auf neu­ro­lo­gi­sche und mul­ti­fak­to­ri­ell beding­te Stö­run­gen spe­zia­li­siert. Die­se klas­si­fi­zie­ren kom­ple­xe Stö­run­gen, die min­des­tens durch zwei Ein­flüs­se bedingt sind.

Über­sicht behan­del­ba­rer Kate­go­rien die­ses Schlaflabors:

  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Bewe­gungs­stö­run­gen im Schlaf
  • Ver­hal­tens­stö­run­gen
  • Tages­mü­dig­keit
  • Tages­schläf­rig­keit
  • Atem­stö­run­gen im Schlaf

Die Bedeu­tung der Atmung im Schlaf ist außer­or­dent­lich hoch. Daher fin­det die The­ra­pie der obstruk­ti­ven und zen­tra­len Schlaf­apnoe hier statt. Fer­ner schlüs­seln sich die Bewe­gungs­stö­run­gen in das Rest­less Legs Syn­drom, das Perio­dic-Limb-Move­ment-Syn­drom und die schlaf­be­zo­ge­ne rhyth­mi­sche Bewe­gungs­stö­rung auf. Wei­ter­hin unter­sucht das medi­zi­ni­sche Per­so­nal Schlaf­stö­run­gen, die arz­nei­mit­tel­be­dingt sind. Eine Viel­zahl von Men­schen ist hier­von unwis­sent­lich betroffen.

Spe­zi­el­le dia­gnos­ti­zier­ba­re Störungsbilder:

Kon­takt

Prof. Dr. Karin Sti­as­ny-Kols­ter
Pra­xis für Schlaf­me­di­zin — Ambu­lan­tes Schlaf­la­bor
Mar­bur­ger Stra­ße 9a
35043 Mar­burg-Cap­pel

Tele­fon: (06421) 48 99 88–1
Fax: (06421) 48 99 88–8
E‑Mail: Stiasny-Kolster@schlaflabor-marburg.de

Ambu­lan­tes Schlaf­la­bor Schlaf­dia­gnos­tik Rabenau und Marburg 

Das ambu­lan­te Schlaf­la­bor hat zwei Stand­ort. Eines der Schlaf­la­bo­re in Mar­burg und eines liegt in Rabenau. Die Über­wa­chung und Mes­sung im Schlaf­la­bor erfolgt über moder­ne Ableit­sys­te­me und eine kon­ti­nu­ier­li­che Video­kon­trol­le. Stel­len sich bei einer ambu­lan­te Schlaf­un­ter­su­chung zuhau­se Auf­fäl­lig­kei­ten fest, erfolgt eine Nacht im Schlaf­la­bor, die bei Befund des Schlaf­apnoe­syn­droms um eine wei­te­re Nacht erwei­tert wird in wel­cher die Atem­mas­ke spe­zi­ell auf den indi­vi­du­el­len Bedarf ein­ge­stellt wird. 

Das Schlaf­la­bor dia­gnos­ti­ziert wei­ter­hin unru­hi­ge Bei­ne mit Stö­rung des Nacht­schlafs (Rest­less-legs-Syn­drom) sowie Schlaf­stö­run­gen bei inter­nis­ti­schen Grund­er­kran­kun­gen, bei psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen und Schicht­ar­beit. Außer­dem bie­tet die Pra­xis Mög­lich­kei­ten für einen Vigi­lanz­test, einen Dau­er­auf­merk­sam­keits­test, ver­schie­de­ne Reak­ti­ons­tests und einen pupil­lo­gra­phi­scher Schläf­rig­keits­test. Zur The­ra­pie ste­hen neben der Behand­lung des Schlaf­apnoe­syn­droms die Behand­lung er nächt­li­chen Hypo­ven­ti­la­ti­on (zu gerin­ge Atmung in der Nacht), die The­ra­pie der erschöpf­ten Atem­pum­pe (bei neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen und Lungenerkrankungen). 

Seit 2007 ist das ambu­lan­te Schlaf­la­bor durch die Arbeits­ge­mein­schaft für ange­wand­te Schlaf­me­di­zin e.V. akkreditiert

Kon­takt

Ambu­lan­tes Schlaf­la­bor Mar­burg 
Georg Elser Stra­ße 17
35037 Mar­burg 

Tele­fon: 06421 — 1669213
Fax: 06421 — 1669214

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