Besser schlafen mit Melatonin

Bes­ser schla­fen mit Mela­to­nin — wie wir­ken Schlafdrinks?

Bes­ser schla­fen mit Mela­to­nin — kann es wirk­lich so ein­fach sein? Vie­le Men­schen lei­den unter Schlaf­stö­run­gen, die das Ein­schla­fen oder das Durch­schla­fen ver­hin­dern. Gera­de in stres­si­gen Zei­ten fällt das Schla­fen beson­ders schwer, obwohl Du gera­de dann Dei­nen Schlaf drin­gend benö­tigst. Du möch­test dann nicht direkt zu Schlaf­ta­blet­ten grei­fen, son­dern es erst ein­mal mit mil­de­ren Mit­teln ver­su­chen? Die Ver­bes­se­rung Dei­ner Schlaf­hy­gie­ne hat Dir nicht aus­rei­chend gehol­fen und Du brauchst eine Ergän­zung? Dann sind Schlaf­drinks mit Mela­to­nin viel­leicht genau das Rich­ti­ge für Dich. Wir haben den Schlaf­drink und die Schla­fes­senz von sleep.ink für Dich getes­tet und ver­ra­ten Dir, wie Mela­to­nin auf Dei­nen Kör­per wirkt und wie uns die bei­den Vari­an­ten gefal­len haben.

Wenn Du zunächst mehr über das Schlaf­hor­mon Mela­to­nin erfah­ren möch­test, lies ger­ne in unse­rem Arti­kel zum The­ma nach. Einen kur­zen Über­blick fin­dest Du aber auch im nächs­ten Abschnitt.

Mela­to­nin als Schlafhormon

Das Hor­mon Mela­to­nin stellt Dein Gehirn in der soge­nann­ten Zir­bel­drü­se aus Sero­to­nin her. Sero­to­nin wie­der­um wird aus Tryp­tophan auf­ge­baut. Die Pro­duk­ti­on des Hor­mons ist dabei vom täg­li­chen Hell-Dun­kel-Rhyth­mus abhän­gig: Bei Hel­lig­keit fin­det wird weni­ger Mela­to­nin pro­du­ziert, bei Dun­kel­heit hin­ge­gen deut­lich mehr.

Doch wie kann es nun sein, dass Dir Mela­to­nin fehlt? Letzt­lich gibt es dafür zwei Hauptursachen:

  • Man­gel an Sero­to­nin bzw. Tryptophan
  • Fehl­re­gu­la­ti­on des Hell-Dunkel-Rhythmus

Nor­ma­ler­wei­se neh­men wir genug Tryp­tophan mit der Nah­rung auf, um dar­aus Sero­to­nin und anschlie­ßend Mela­to­nin zu pro­du­zie­ren. Tryp­tophan ist vor allem in Nüs­sen, Hül­sen­früch­ten, Fisch, Fleisch, Eiern und Käse in hohen Men­gen ent­hal­ten. Wenn Du aber zum Bei­spiel vegan lebst, könn­te es sein, dass Du zu weni­ge Nüs­se und Hül­sen­früch­te zu Dir nimmst und Dein Kör­per des­halb Schwie­rig­kei­ten hat, aus­rei­chend Mela­to­nin zu produzieren.

Unse­re Lebens­wei­se führt außer­dem dazu, dass der Hell-Dun­kel-Rhyth­mus regel­mä­ßig aus der Balan­ce gerät. So rich­ten sich unse­re Auf­steh- und Schla­fens­zei­ten in der Regel nicht mehr nach der Son­ne. Außer­dem brin­gen wir unse­ren Rhyth­mus am Abend durch künst­li­ches Licht zusätz­lich durch­ein­an­der. Hier kann es hilf­reich sein, vor dem Ein­schla­fen und wäh­rend der Nacht auf aus­rei­chen­de Dun­kel­heit zu achten.

Wenn Du trotz­dem nicht ein­schla­fen kannst, könn­te Mela­to­nin in Form eines Schlaf­drinks nachhelfen.

Schlaf­drink und Schla­fes­senz im Test

Bes­ser Ein­schla­fen mit Mela­to­nin — ist das wirk­lich so ein­fach? Wir haben für Dich zwei ver­schie­de­ne Pro­duk­te mit Mela­to­nin getes­tet und ver­ra­ten Dir, wie sie funktionieren.

Der Schlaf­drink mit Melatonin

Der Schlaf­drink mit Mela­to­nin ist in ein­zel­ne Fla­schen für jeden Abend ver­packt. Im Set gibt es den Schlaf­drink für eine Woche, zwei Wochen oder einen gan­zen Monat.

Wie nimmst Du den Schlaf­drink ein? Der Schlaf­drink wird jeden Abend unge­fähr 30 Minu­ten vor dem Schla­fen­ge­hen ein­ge­nom­men. Vor­her soll­test Du den Schlaf­drink gut schütteln.

Der Schlaf­drink ent­hält neben Mela­to­nin noch wei­te­re Zuta­ten wie bei­spiels­wei­se Hop­fen, der für sei­ne schlaf­för­dern­de Wir­kung bekannt ist. Geschmack­lich steht das Sauer­kirsch­kon­zen­trat im Vor­der­grund, der Schlaf­drink schmeckt dadurch rela­tiv süß.

Die Schla­fes­senz mit Melatonin

Die Schla­fes­senz mit Mela­to­nin in einer Glas­fla­sche kann für unge­fähr 60 Näch­te ver­wen­det wer­den. Wie auch der Schlaf­drink wird die Schla­fes­senz cir­ca 30 Minu­ten vor dem Schla­fen­ge­hen ein­ge­nom­men. Dazu Weden zwei Pump­stö­ße der Essenz mit unge­fähr 200 ml Flüs­sig­keit ver­mischt. Ob Du dazu Was­ser, Tee oder eine ande­re Flüs­sig­keit ver­wen­dest, kannst Du selbst entscheiden.

Wie auch der Schlaf­drink ent­hält die Schla­fes­senz wei­te­re Bestand­tei­le wie den Hop­fen. Im Ver­gleich ist sie aber viel weni­ger süß, was sich auch in der deut­lich gerin­ge­ren Kalo­ri­en­an­zahl zeigt. Außer­dem ist der Geschmack nach Sauer­kir­sche viel weni­ger stark.

Schlaf­drink oder Schla­fes­senz — Fazit

Ob es nun der Schlaf­drink oder die Schla­fes­senz sein soll, ist letzt­lich Geschmack­sa­che. Bei­de wir­ken über Mela­to­nin, Hop­fen und Melis­se auf Dei­nen Schlaf und kön­nen nicht nur beim Ein­schla­fen, son­dern auch beim Durch­schla­fen hel­fen. Mein per­sön­li­cher Favo­rit ist die Schla­fes­senz: Man benö­tigt nur eine Fla­sche, kann sie mit Was­ser oder Tee ver­wen­den und sie schmeckt nicht ganz so süß wie die Alter­na­ti­ve als Schlafdrink.

Feli­ci­tas Weil von der Ahe

Feli­ci­tas hat Wirt­schafts- und Poli­tik­wis­sen­schaf­ten stu­diert. Nach fünf Jah­ren in der Unter­neh­mens­be­ra­tung und in einem Start-up macht sie sich momen­tan selb­stän­dig im Bereich Well­being und Health­ca­re. Seit­dem Feli­ci­tas eine Krank­heit ver­schleppt hat, hat sie sich inten­siv mit dem The­ma Schla­fen aus­ein­an­der­ge­setzt. Unter ande­rem war dies der Grund die Unter­neh­mens­be­ra­tung zu ver­las­sen. Feli­ci­tas Visi­on ist es Schla­fen und Men­tal Gesund­heit in den Mit­tel­punkt unse­rer Gesell­schaft zu rücken und die Lebens­qua­li­tät jedes Ein­zel­nen zu steigen.

Scroll to Top