Hausmittel gegen Schlafstörungen

Haus­mit­tel gegen Schlafstörungen

Etwa 15 bis 35 Pro­zent der Bevöl­ke­rung lei­den unter Schlaf­stö­run­gen. Eine gesun­de Schlaf­dau­er soll­te min­des­tens 7 Stun­den pro Nacht sein. Die meis­ten Erwerbs­tä­ti­gen schla­fen jedoch deut­lich weni­ger. Grund dafür sind oft Schlaf­stö­run­gen, die das Ein- und Durch­schla­fen erschwe­ren. Der Kör­per und Geist kommt nicht zur Ruhe. Dies kann schwer­wie­gen­de Fol­gen haben und vie­le Erkran­kun­gen mit sich zie­hen. Neben einer guten Schlaf­hy­gie­ne gibt es auch eine Haus­mit­tel, die gegen Schlaf­stö­run­gen hel­fen können.

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Schlaf­stö­run­gen haben ver­schie­de­ne Ursa­chen und Auswirkungen
  • Haus­mit­tel wir­ken beru­hi­gend und entspannungsfördernd
  • Abend­li­che Ritua­le hel­fen dabei Dei­ne Gedan­ken zur Ruhe kom­men zu lassen
  • Tees, Wär­me aber auch bestimm­te Lebens­mit­tel kön­nen hel­fen leich­ter einzuschlafen

Schlaf­stö­rung ist nicht gleich Schlafstörung

Schlaf­stö­run­gen sind weit ver­brei­tet, tre­ten jedoch indi­vi­du­ell in unter­schied­lichs­ter Form auf. Die Ursa­chen für Schlaf­stö­run­gen rei­chen von Stress und ungüns­ti­gen Schlaf­be­din­gun­gen über psy­chi­sche aber auch orga­ni­sche Erkran­kun­gen und Medi­ka­men­ten. Je nach Schlaf­stö­rung kön­nen eben­falls Ess­stö­run­gen, Gedächt­nis­pro­ble­me oder auch Zäh­ne­knir­schen auf­tre­ten. Ins­ge­samt gibt es mehr als 80 ver­schie­de­ne Schlaf­stö­run­gen. Dazu gehö­ren unter ande­rem Insom­ni­en, Hyper­som­ni­en, zir­kan­dia­ne Schlaf-Wach-Rhyth­mus­stö­run­gen, Para­s­om­ni­en und schlaf­be­zo­ge­ne Bewe­gungs­stö­run­gen. Eine umfas­sen­den Über­blick dazu fin­dest Du hier!

Wie Haus­mit­tel gegen Schlaf­stö­run­gen hel­fen können

Für einen bes­se­ren Schlaf kannst Du vor allem ver­su­chen Dei­ne Schlaf­hy­gie­ne zu ver­bes­sern. 12 Tipps dazu fin­dest du hier! Neben Tem­pe­ra­tur und Luft­feuch­tig­keit spielt auch die rich­ti­ge Matrat­ze und das pas­sen­de Kis­sen eine Rol­le für guten Schlaf! Idea­ler­wei­se ist Dein Schlaf­zim­mer auch nur zum Schla­fen und nicht etwa zum Fern­se­hen schau­en oder ähn­li­chem da. So signa­li­sierst Du Dei­nem Kör­per direkt, dass Schla­fens­zeit ist. Ver­su­che Dei­ne Gedan­ken her­un­ter­zu­fah­ren und dich nicht unter Druck zu set­zen. Haus­mit­tel kön­nen hier­bei unter­stüt­zend wir­ken. Sie wir­ken beru­hi­gend auf Dich und Dei­nen Kör­per und fun­gie­ren eben­so als Ritu­al, wenn du bei­spiels­wei­se immer eine Tas­se Tee vor dem Zubett­ge­hen trinkst.

Tee für gesun­den Schlaf

Vie­le Heil­pflan­zen wir­ken beru­hi­gend und sol­len als Tee ange­wen­det hel­fen dei­nen Schlaf zu ver­bes­sern. Dazu gehört Bal­dri­an­tee aber auch Melis­sen­tee und Laven­del­tee. Hop­fen ent­wi­ckelt wäh­rend der Lage­rung eine stark beru­hi­gen­de Wir­kung. Aber auch Pas­si­ons­blu­me eig­net sich sehr gut. Sie wirkt beru­hi­gend und krampf­lö­send. Die Tees hel­fen dei­ne Gedan­ken und Ner­ven zu beru­hi­gen und las­sen dich dadurch ein­fa­cher ein- und durchschlafen.

Ein Bad vor dem Zubettgehen

Auch ein Bad vor dem Schla­fen gehen kann dabei hel­fen bes­ser ein­zu­schla­fen. Zum einen wirkt die Wär­me wohl­tu­end und lässt Dei­nen Kreis­lauf her­un­ter­fah­ren. Zum ande­ren kannst Du Dein Bad eben­falls mit Heil­kräu­tern berei­chern und eine Bade­mi­schung zube­rei­ten. Die Aro­men der Kräu­ter wir­ken ent­span­nend und beruhigend.

Wär­me zum Einschlafen

Neben dem war­men Bad kann auch eine Wärm­fla­sche oder ein war­mes Kirsch­kern­kis­sen Dich leich­ter in den Schlaf glei­ten zu las­sen. Die Durch­blu­tung wird geför­dert und die Wär­me wirkt ent­span­nend. Auch war­me Waden­wi­ckel kön­nen ent­span­nend wir­ken. Wich­tig ist auch, dass Dei­ne Füße warm sind. Dadurch erwei­tern sich die Blut­ge­fä­ße und die Kör­per­tem­pe­ra­tur sinkt durch Wär­me­ab­ga­be ab und signa­li­siert dem Kör­per, dass es Zeit für Schlaf ist. Eben­falls wirk­sam kann Oma’s war­me Milch mit Honig sein. Milch mit der Ami­no­säu­re Tryp­tophan kann die Aus­schüt­tung von Mela­to­nin ankur­beln. Dazu wird aber Honig als Trans­port­stoff benö­tigt. Der gute alte Trick kann Dir also wirk­lich dabei hel­fen schnel­ler ein­zu­schla­fen. Aber auch Bana­nen und Man­deln ent­hal­ten Tryp­tophan und kön­nen so schlaf­för­dernd wirken.

Musik kann eben­falls gegen Schlaf­stö­run­gen hel­fen! Höre Dir hier unse­re Play­list zum Ein­schla­fen an!

Katha­ri­na Hahn

Katha­ri­na stu­diert Poli­tik­wis­sen­schaf­ten in Fried­richs­ha­fen. Wäh­rend des Stu­di­ums hat sie mit zwei Neben­jobs gemerkt, wie sich zu wenig Schlaf auf Geist und Kör­per aus­wir­ken kann. Aus fami­liä­ren Grün­den hat sie das The­ma Schlaf schon früh als wich­tig erkannt und sich inten­siv mit dem The­ma aus­ein­an­der­ge­setzt. Ihr ist es wich­tig die­ses Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben, um zu einem gesün­de­ren Schlaf beizutragen.

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