Mann geht an der frischen Luft spazieren.

Ist Bewe­gung vor dem Schla­fen­ge­hen gut oder schlecht?

Ein inten­si­ves Work­out vor dem schla­fen­ge­hen ist grund­sätz­lich unvor­teil­haft. War­um das so ist erklärt Dir unser Arti­kel zum Ein­fluss von Sport auf Schlaf. Sport ist den­noch wich­tig für dei­ne Gesund­heit und Dei­ne phy­si­sche Balan­ce. Aller­dings brin­gen vie­le Berufs­fel­der kei­ne Zeit für ein Work­out tags­über und Dir bleibt nichts ande­res übrig, als Bewe­gung vor dem Schla­fen­ge­hen und nach der Arbeit zu prak­ti­zie­ren. Du soll­test jedoch unbe­dingt dar­auf ach­ten, die rich­ti­gen Akti­vi­tä­ten zu machen, um trotz­dem einen aus­ge­wo­ge­nen und sta­bi­len Schlaf zu haben. Wie Du das schaffst, erfährst Du in die­sem Artikel.

Unterschiedlicher Schlaf aufgrund von physischer Aktivität am Tag.
Bewe­gung vor dem Schla­fen­ge­hen kann sich posi­tiv auf die Schlaf­quan­ti­tät auswirken.

Jeder Kör­per hat sei­nen ganz eige­nen Rhyth­mus, der sich jeden Tag wie­der­holt. So ist er zu gewis­sen Zei­ten des Tages zu mehr Leis­tun­gen fähig als zu ande­ren Zei­ten. So ist er zum Bei­spiel kurz nach dem Schlaf zu wenig Leis­tung fähig, da der Schlaf viel Ener­gie bean­sprucht. Erst nach dem Früh­stück und etwas Zeit, steigt die Leis­tungs­fä­hig­keit gegen 10/11 Uhr zu einem ers­ten Höhe­punkt. Dar­auf­hin sinkt Dei­ne Leis­tungs­fä­hig­keit wie­der und erst um 15 Uhr beginnt die Hoch­pha­se Dei­nes Kör­pers. Die­se dau­ert nor­ma­ler­wei­se bis 21 Uhr. Es kann Dei­ne Leis­tun­gen durch­aus stark beein­flus­sen, wenn Du zu Zei­ten der Tief­pha­sen aktiv bist.

Genau wie Licht und Stress, sorgt Sport für eine Hem­mung der Mela­to­nin­aus­schüt­tung. Ein unru­hi­ger Schlaf ist schließ­lich das Resul­tat. So sorgt auch Sport für Hun­ger. Das führt dazu, dass Du zu spä­ten oder unre­gel­mä­ßi­gen Zei­ten isst. Die Ver­dau­ung sorgt dann noch zusätz­lich für Pro­ble­me beim Ein­schla­fen. Falls Sie nur abends Zeit für Bewe­gung haben, dann soll­ten Sie natür­lich trotz­dem am Sport fest­hal­ten. Wer die Wahl hat, soll­te sich jedoch nach der inne­ren Uhr rich­ten und mög­lichst in den Hoch­pha­sen trai­nie­ren. So hältst Du das Risi­ko für Schlaf­stö­run­gen gering.

Ach­te unbe­dingt dar­auf Dich im unte­ren Puls­be­reich zu bewe­gen oder zu trai­nie­ren. Denn je höher der Puls, des­to schwe­rer fällt es Dei­nem Kör­per her­un­ter zu fah­ren. Das hat zur Fol­ge, dass Du Pro­ble­me mit dem Ein­schla­fen und dem Durch­schla­fen bekommst. Hin­zu kom­men feh­len­de Tief­schlaf­pha­sen und ver­mehr­tes schwit­zen wäh­rend des schla­fens. Es soll­ten als Inter­vall­work­outs und inten­si­ve Ein­hei­ten an Tage gelegt wer­den, wo Du genug Zeit nach dem Sport ein­pla­nen kannst.

Du soll­test die inten­si­ve­ren Übun­gen mög­lichst an den Beginn Dei­nes Trai­nings legen. Das Ende soll­test Du genau­so gestal­ten wie du anfängst. Das heißt, ein paar Dehn‑, Lockerungs‑, Atem- und Ent­span­nungs­übun­gen durch­ge­hen, um dem Kör­per zu signa­li­sie­ren, wie­der run­ter­kom­men zu müs­sen. Vie­le Fit­ness­stu­di­os ver­fü­gen über Sau­nas oder Schwimm­bä­der. Die­se hel­fen nicht nur Dei­nen Mus­keln her­un­ter­zu­fah­ren, son­dern auch Dei­nem Kopf. Trai­nierst du Zuhau­se, dann kann ein Bad in der Bade­wan­ne aus­rei­chen. Bist Du bereit Dei­ne Trai­nings­rou­ti­ne ganz zu ver­än­dern? Dann stei­ge auf auto­ge­nes Trai­ning um. Die­ses för­dert nach­weis­lich Dei­nen Schlaf.


Henry Kay

Hen­ry Kay

Hen­ry stu­diert Kul­tur- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten in Fried­richs­ha­fen und hat wäh­rend des Stu­di­ums gemerkt, wie stark sich der Schlaf auf die Belast­bar­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit aus­wir­ken. Hen­ry befasst sich inten­siv mit dem The­ma Schlaf und möch­te sein Wis­sen weitergeben.

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