Schlaftipps für Gamer

Schla­fen und Gaming: Die bes­ten Schlaf­tipps für Gamer

50% der deut­schen Bevöl­ke­rung spie­len zumin­dest ab und zu Com­pu­ter­spie­le. Schla­fen und Gaming ste­hen dabei oft im Kon­flikt. Die Zeit ver­geht oft schnel­ler als gedacht und Du kommst doch erst spät ins Bett. Wäh­rend dem Zocken spürst Du kei­ne Müdig­keit und fie­berst Dei­nem Level­auf­stieg oder dem Besie­gen Dei­nes Geg­ners ent­ge­gen. Auch beim Ein­schla­fen lässt dich das Spiel nicht los und dei­ne Gedan­ken fah­ren Karus­sell. Dies lässt dich nur schwer ein­schla­fen und nach einer kur­zen Nacht beginnt schon der neue Tag. Dabei ist Schlaf essen­ti­ell um am nächs­ten Mor­gen aus­ge­ruht in den Tag star­ten zu können!

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Gamer schla­fen meist weni­ger als ande­re Menschen
  • Gaming kann jedoch auch posi­ti­ve Aspek­te und Eigen­schaf­ten hervorrufen
  • Das blaue Licht des Com­pu­ters hin­dert die Mela­to­nin­aus­schüt­tung und führt zu Schlafstörungen
  • Vor allem auf­re­gen­de Spie­le soll­test Du am Abend vermeiden

Schla­fen und Gaming 

Gamer ver­zich­ten eher auf Schlaf, als auf das Wei­ter­spie­len. Sind sie ein­mal mit­ten im Spiel gerät der Schlaf oft in den Hin­ter­grund und wird neben­säch­lich. Stu­di­en zei­gen, dass die durch­schnitt­li­che Schlaf­zeit bei Gamern, die nach 20 Uhr spie­len um 15 Minu­ten sinkt. 

Gaming kann sich aller­dings auch posi­tiv auf unse­ren Geist aus­wir­ken. Die Frei­zeit­be­schäf­ti­gung ist wich­tig, um den Geist her­un­ter­zu­fah­ren. Bei eini­gen Spie­len kön­nen zudem kogni­ti­ve und moto­ri­sche Wahr­neh­mun­gen ver­bes­sert wer­den und auch die visu­el­le Wahr­neh­mung stei­gert sich. 

Com­pu­ter­spie­le und Schlafstörungen

Digi­ta­le Medi­en vor dem Schla­fen­ge­hen beein­flus­sen unse­re Schlaf­qua­li­tät nega­tiv. Dazu gehört nicht nur das abend­li­che Zocken son­dern eben­so das Fern­se­hen oder durch Insta­gram scrol­len vor dem Zubett­ge­hen. Das blaue Licht des Bild­schirms hält dich wach. Dies liegt dar­an, dass Licht aus unter­schied­lichs­ten Far­ben besteht und tags­über in sei­ner Sum­me weiß erscheint, dabei aber einen gro­ßen blau­en Anteil in sich trägt. Unser Gehirn ver­knüpft das blaue Licht daher mit Tag und die Aus­schüt­tung des Schlaf­hor­mons Mela­to­nin wird gebremst. Umso spä­ter es am Abend wird umso weni­ger blau­em Licht sind wir aus­ge­setzt und wer­den durch die Aus­schüt­tung von Mela­to­nin lang­sam müde. Durch die blaue Akti­vi­tät am Bild­schirm meint Dein Gehirn aller­dings, dass es noch nicht an der Zeit ist müde zu wer­den. So kann es bei Gamern ver­mehrt zu Schlaf­stö­run­gen kommen. 

Blau­licht­fil­ter-Bril­len kön­nen dabei hel­fen bes­ser ein­schla­fen zu kön­nen. Sie fil­tern das blaue Licht und sor­gen dafür, dass Dein Kör­per trotz Bild­schirm­ak­ti­vi­tät am Abend Mela­to­nin ausschüttet. 

Span­nung und Auf­re­gung vermeiden

Vie­le Com­pu­ter­spie­le fes­seln ihre Spie­ler sehr und las­sen sie mit dem Spiel mit­fie­bern. Das führt zu einem Zustand der Anspan­nung. Atem­ra­te, Puls und Blut­druck kön­nen deut­lich anstei­gen, wodurch ver­mehrt Adre­na­lin aus­ge­schüt­tet wird. Vor allem bei kom­pe­ti­ti­ven und gewalt­vol­len Spie­len wird das sym­pa­thi­sche Ner­ven­sys­tem akti­viert. Ach­te daher dar­auf vor allem kei­ne auf­re­gen­den Spie­le mehr vor dem Schla­fen­ge­hen zu spielen! 

Die bes­ten Schlaf­tipps für Gamer

  1. Schlaf­rou­ti­ne: Ach­te dar­auf zu regel­mä­ßi­gen Zei­ten ins Bett zu gehen und auf­zu­ste­hen. Ver­su­che die­se Zei­ten ein­zu­hal­ten, auch wenn Du gera­de in einer span­nen­den Spiel­pha­se bist. Schla­fen und Gaming kön­nen dadurch auf­ein­an­der abge­stimmt werden!
  2. Im Bett wird nicht geg­amt: Dein Bett ist zum Schla­fen da, nicht zum Com­pu­ter spie­len. Außer­dem soll­test es in dei­nem Schlaf­zim­mer zum Schla­fen dun­kel sein und etwa eine Zim­mer­tem­pe­ra­tur von 18°C haben. 
  3. Abschal­ten: Auf­re­gung und Stress am Abend för­dern Adre­na­lin und behin­dern das Ein­schla­fen. Spie­le daher nicht direkt vor dem Zubett­ge­hen son­dern baue nach dem Spie­len und vor dem Schla­fen gehen eine Pau­se ein, um dei­nen Kör­per und Geist zu ent­span­nen und auf das Schla­fen vorzubereiten. 
  4. Ernäh­rung: Ver­mei­de über­mä­ßi­gen Kon­sum von Alko­hol oder Kaf­fee am Abend. Trin­ke lie­ber einen genüss­li­chen Schlaf­tee am Abend!

Katha­ri­na Hahn

Katha­ri­na stu­diert Poli­tik­wis­sen­schaf­ten in Fried­richs­ha­fen. Wäh­rend des Stu­di­ums hat sie mit zwei Neben­jobs gemerkt, wie sich zu wenig Schlaf auf Geist und Kör­per aus­wir­ken kann. Aus fami­liä­ren Grün­den hat sie das The­ma Schlaf schon früh als wich­tig erkannt und sich inten­siv mit dem The­ma aus­ein­an­der­ge­setzt. Ihr ist es wich­tig die­ses Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben, um zu einem gesün­de­ren Schlaf beizutragen.

Scroll to Top